Die Umweltbelastung des Hundes
Und wieder habe ich etwas, diesmal in der "SZ", wichtig Unwichtiges gelesen.
Das Autorenpaar B.und R. V. (ich werde einen Teufel tun und noch Werbung für ihr Buch machen, indem ich ihre Namen nenne) also diesem Pärchen fiel nichts anderes ein, als über Haustiere und ihre Ökobilanz zu schreiben.
Dabei unternahmen sie ungewöhnliche Überlegungen und kamen zu dem Schluss, dass ein mittelgroßer Hund doppelt so umweltschädlich sei, wie ein Toyota-Geländewagen. Und wie kamen sie zu diesem Ergebnis? Nun, ein mittelgroßer Hund würde 164 kg Frischfleisch und 95 kg Gereideprodukte im Jahr essen. 1kg Hähnchenfleisch lässt sich umgerechnet auf 43,3 qm herstellen und 1 kg Getreide auf 13,4 qm anbauen. Das ergibt nach der Annahme der Buchschreiber einen ökologischer Wert von knapp 8.400 qm verbrauchtem Land pro Hund und Jahr.
Die Vergleichsrechnung eines Toyota Land Cruiser (wieso es gerade dieses Fahrzeug ist, bleibt ein Rätsel) ergibt bei einer Jahresleistung von 10.000 km einen ökologischen Wert von 4.100 qm.
Das ergibt knapp die Hälfte der Umweltschädlickeit eines Hundes.
Ich persönlich finde es etwas umständlich mit dem Wagen an der Leine spazieren zu gehen. Auch im Wohnzimmer zum kuscheln ist er recht kalt, hat keinen Dackelblick und tröstet mich nicht, wenn ich krank bin.
Aber das war nur meine ganz persönliche Ansicht und weiter im Text: Es würde mich interessieren, wie hoch die Umweltbelastung des Autorenpaares ist. Warum sie das nicht errechneten, ist mir schleierhaft. Ich frage mich auch, ob die Haustiere haben. Wahrscheinlich nicht, denn wie kämen sie sonst auf die Idee den besten Freund des Menschen mit einem toten Gegenstand vergleichen.
Die Schreiberlinge V. hatten noch andere Hausgenossen des Menschen berechnet:
z.b. die Katze mit einen Wert von 1.500 qm,
Hamster und Kaninchen 140 qm und
Frau Erphschwester, Ihr Goldfisch bringt es immerhin auf 3,4 qm verbrauchtem Land.
Das Autorenpaar lieferte aber auch die Lösung mit: So sollten Haustierbesitzer auf einen Zweitwagen (hä??? Ich hab' nur einen und schon gar keinen Toyota) verzichten, um die Ökobilanz auszugleichen. Was macht derjenige, der keinen Wagen hat?
Für Kleintiere wie Nager sollte man auf den Plasmafernseher verzichten und
für einen Goldfisch auf das Handy.
Diese Aufstellung kann der Schweizer Experte für Ökobilanzen, Herr N. Jungbluth allerdings nicht nach vollziehen, denn er argumentiert, dass für Tierfutter hauptsächlich Schlachtabfälle verwendet werden. Die Tiere werden für den menschlichen Verbrauch geschlachtet.
Er kommt auf einen ökologischen Wert für einen mittelgroßen Hund auf gerade 2000qm. Im Vergleich zum Menschen ist diese Umweltbelastung allerdings sehr gering. Denn der ökologische Fußabdruck eines Menschen beträgt 47.000 qm.

Das Autorenpaar B.und R. V. (ich werde einen Teufel tun und noch Werbung für ihr Buch machen, indem ich ihre Namen nenne) also diesem Pärchen fiel nichts anderes ein, als über Haustiere und ihre Ökobilanz zu schreiben.
Dabei unternahmen sie ungewöhnliche Überlegungen und kamen zu dem Schluss, dass ein mittelgroßer Hund doppelt so umweltschädlich sei, wie ein Toyota-Geländewagen. Und wie kamen sie zu diesem Ergebnis? Nun, ein mittelgroßer Hund würde 164 kg Frischfleisch und 95 kg Gereideprodukte im Jahr essen. 1kg Hähnchenfleisch lässt sich umgerechnet auf 43,3 qm herstellen und 1 kg Getreide auf 13,4 qm anbauen. Das ergibt nach der Annahme der Buchschreiber einen ökologischer Wert von knapp 8.400 qm verbrauchtem Land pro Hund und Jahr.
Die Vergleichsrechnung eines Toyota Land Cruiser (wieso es gerade dieses Fahrzeug ist, bleibt ein Rätsel) ergibt bei einer Jahresleistung von 10.000 km einen ökologischen Wert von 4.100 qm.
Das ergibt knapp die Hälfte der Umweltschädlickeit eines Hundes.
Ich persönlich finde es etwas umständlich mit dem Wagen an der Leine spazieren zu gehen. Auch im Wohnzimmer zum kuscheln ist er recht kalt, hat keinen Dackelblick und tröstet mich nicht, wenn ich krank bin.
Aber das war nur meine ganz persönliche Ansicht und weiter im Text: Es würde mich interessieren, wie hoch die Umweltbelastung des Autorenpaares ist. Warum sie das nicht errechneten, ist mir schleierhaft. Ich frage mich auch, ob die Haustiere haben. Wahrscheinlich nicht, denn wie kämen sie sonst auf die Idee den besten Freund des Menschen mit einem toten Gegenstand vergleichen.
Die Schreiberlinge V. hatten noch andere Hausgenossen des Menschen berechnet:
z.b. die Katze mit einen Wert von 1.500 qm,
Hamster und Kaninchen 140 qm und
Frau Erphschwester, Ihr Goldfisch bringt es immerhin auf 3,4 qm verbrauchtem Land.
Das Autorenpaar lieferte aber auch die Lösung mit: So sollten Haustierbesitzer auf einen Zweitwagen (hä??? Ich hab' nur einen und schon gar keinen Toyota) verzichten, um die Ökobilanz auszugleichen. Was macht derjenige, der keinen Wagen hat?
Für Kleintiere wie Nager sollte man auf den Plasmafernseher verzichten und
für einen Goldfisch auf das Handy.
Diese Aufstellung kann der Schweizer Experte für Ökobilanzen, Herr N. Jungbluth allerdings nicht nach vollziehen, denn er argumentiert, dass für Tierfutter hauptsächlich Schlachtabfälle verwendet werden. Die Tiere werden für den menschlichen Verbrauch geschlachtet.
Er kommt auf einen ökologischen Wert für einen mittelgroßen Hund auf gerade 2000qm. Im Vergleich zum Menschen ist diese Umweltbelastung allerdings sehr gering. Denn der ökologische Fußabdruck eines Menschen beträgt 47.000 qm.

wandlerin - 2009/11/12 21:02



