Sonntag, 8. Juli 2012

Von Heizöl, Gas und einer Fast-Katastrophe in Unnau

Ich sitze hier und grüble. Der nächste Winter kommt bestimmt und dann braucht meine Heizung wieder eine Auffüllung, also eine Ladung von min. 2500 l Heizöl. Zur Zeit kostet ein Liter dieses flüssigen Brennstoffes 0,9345 €, 93,45 Eurocent, fast 1 Euro oder umgerechnet 1,83 DM.

Wie es aussieht werde ich im nächsten Winter, der schon vor der Türe steht...dick vermummt in Thermo-Unterwäsche, zwei Woll-Pullis, einer Fleecejacke, im Wintermantel mit passenden Schal und Handschuhen, Fellmütze, Ohrenwärmer und Monboots ins Bett gehen müssen.

Um das zu verhindern, überlegen wir seit einiger Zeit unsere Heizung auf Gas umzurüsten. Zur Zeit wirbt die Gas-Industrie mit günstigen Preisen.

Bei meiner Recherche im Internet blieben mir aber auch die Nachteile und Risiken der Gasheizungen nicht verborgen. Fast jeden Tag fliegt ein Gebäude wegen eines Gaslecks o.a. Ursachen in die Luft. Im günstigsten Fall verliert man nur sein Hab und Gut...

Nun las ich heute in der BamS Rubrik: „Die letzte Meldung geht gut aus“ und (über die google-Suche) auf www.ww-kurier.de, dass Unnau-Stangenrod, eine Ortschaft im Westerwald (vor Jahren habe ich dort meinen Urlaub verbracht) nur knapp einer Gas-Katastrophe entgangen ist.

Betrunken gegen Gastank

Da wird einem schon mulmig wenn man sich vorstellt, dass solche Unglücke auch in unmittelbarer Nähe geschehen könnten.

Ob wir nun auf Gas umsteigen? Ich weiß es noch nicht.
Mich stören nicht nur die Unglücke, sondern auch die Tatsache, dass Gazprom das Gasmonopol hat, das uns die Gas-Preise diktieren und bei Gelegenheit auch mal den Gashahn zudrehen könnte... würde... täte...

Dann würde, was uns heute günstig erscheint am Ende unendlich teuer werden.
Und dann läge ich wieder dick vermummt in Thermo-Unterwäsche, zwei Woll-Pullis, einer Fleecejacke, im Wintermantel mit passenden Schal und Handschuhen, Fellmütze, Ohrenwärmer und Monboots im Bett....
Rössle - 2012/07/08 22:39

Wirklich billig ist Gas ja auch nicht... und ich gestehe mir ist das Explosionsrisiko auch nicht geheuer.
Andererseits kommt es in aller Regel nur darum zu Explosionen, weil jemand an der Gasversorgung herumgefummelt hat...

Was die Versorgungssicherheit angeht, Öl wird voraussichtlich zuerst knapp und damit teuer - also noch deutlich teurer als jetzt sowieso schon.

Gas reicht wohl noch ein Weilchen länger und könnte damit länger erhältlich und halbwegs erschwinglich sein.

Allein, daß jemand uns den Öl- oder Gashahn aus politischen Gründen schon lange vorher zudrehen könnte... das Risiko besteht immer und lässt sich leider nicht vorhersagen ob und falls ja wann es dazu kommt und ob beim Gas oder beim Öl.

Tja, ich fürchte das ist wie die Wahl zwischen Pest und Cholera. :-(

wandlerin - 2012/07/09 23:32

Das hört

sich ja gar nicht gut an, wenn man nur die Wahl zwischen Pest oder Cholera hat. :-(
Mal sehen, im Notfall habe ich ja noch meine Wintersachen... ;-)

Liebe Grüße
:-)
Clarco - 2012/07/10 08:26

Huhu, bin per Goldi hier gelandet:

Da ich etwas Erfahrung in der Branche habe, möchte ich mir hierzu äussern:

1. Wir sind 0.0% energetisch autark. Du hast die Wahl zwischen Abhängigkeit von Rußland oder von der OPEC.

2. Der Gaspreis ist an den Ölpreis gekoppelt. Das ist gesetzlich verankert. Bei der Einführung wusste man nicht, was das für eine Goldgrube für die Gasbranche werden würde.

3. Gas braucht weniger Platz als Öl, du brauchst keine Tanks.

4. Es stinkt nicht im Keller.

5. Die Energie ist sauberer.

6. Wieviel passiert denn wirklich? Meistens sind es Heimwerker, die irgendetwas im Keller machen und vergessen, den Gashaupthahn zuzudrehen.

wandlerin - 2012/07/10 19:36

Ich

kann mich einfach nicht für Gas erwärmen :-(
LG :-)
miandres - 2012/07/10 11:26

Gasleck Vorsorge

Moin Wandlerin,

in vielen Wohnungen die ich mietete gab es Gasheizungen und Gasthermen. In meiner letzten Wohnung in Düsseldorf wurde zudem per Gas gekocht (würde ich jederzeit wieder haben wollen).
Allerdings war es in dem Haus auch zu Gasgeruch gekommen, so das erst die Feuerwehr zum messen und dann eine Spezialfirma zum abdichten kam.
5 Etagen, 15 Parteien, Reihenhaus, Baujahr 1950.
Es wurden etliche Lecks gemessen (Haarrisse). Das Gas wurde abgedreht. Eine Dichtungsmasse wurde durch die Rohre geschickt. Das Gas wurde wieder angedreht. 10 Jahre später sollte man erneut eine Prüfung machen lassen.
Irgendwann müssen dann wohl die Rohre raus, aber bis dahin (so der Fachmann) würde es noch lange dauern.

Also ... ich persönlich finde Gas, besonders beim kochen Klasse und würde das auch stets favorisieren. Allerdings würde ich aufgrund der Erfahrung auch alle 10 Jahre die Leitung prüfen lassen (Drucktest).

Ihr werdet wohl kaum zusätzliche Leitungen legen und komplett umrüsten auf Einzelgasthermen und Küchenanschluss, somit bliebe ja nur ein kleines Rohr was zu prüfen wäre.

Ob es sich finanziell lohnt wage ich zu bezweifeln.
Und was die Knappheit angeht ... das erleben weder wir noch unsere Kinder. Es gibt noch millionen Quadratmeilen an nicht angezapften Gebieten am Südpol, am Amazonas und an den Küsten. An den Küsten und am Südpol geht es bald schon los ... am Amazonas geschieht es teilweise bereits.

Einen langen Sommer und einen warmen Winter wünschend,
der Micha

Rössle - 2012/07/10 15:39

@Micha:
Also mit der angeblich noch fernen Knappheit wäre ich vorsichtig...

Daß noch jede Menge fossiler Energieträger im Boden stecken... unbestritten!

ABER:

1.Ein beträchtlicher Teil davon ist nicht förderbar, sprich die Förderung ist nicht möglich.

2.Vom förderbaren Teil ist wieder ein großer Teil nicht wirtschaftlich förderbar, wird also auch nicht gefördert, weil es sich schlicht finanziell nicht lohnt.

3.Der größte Teil davon ist auch bei steigenden Öl-/Gaspreisen nicht förderbar, weil bei deutlich höheren Preisen die Weltwirtschaft zusammenbricht, weil sie so hohe Energiepreise gar nicht verkraftet.

4.Und von dem was dann noch übrig bleibt wird ein beträchtlicher Teil ebenfalls nie gefördert werden, weil man für die Förderung mehr Energie aufwenden müsste als man hintherher an Nutzenergie wieder raus bekäme, man also noch Energie reinstecken müsste!

Und von den Umwelt- und Klimasauereien, die die Förderung immer abgelegeneren Vorkommen verursachen will ich hier erst gar nicht anfangen, weil das sowieso niemand interessiert...

FAZIT: Fossile Rohstoffe sind zwar noch reichlich vorhanden, technisch, wirtschaftlich und energetisch förderbar sind davon aber nur ein Bruchteil...

Und darum könnte das mit der Knappheit deutlich schneller gehen als die große Mehrheit denkt...

@Wandlerin: Wie wär's statt's eine kompletten Heizungsumstellung stattdessen - falls haustechnisch und finanziell machbar - mit einer Zusatzheizung?

Holz oder Holzpellets, eventuell plus einer Warmwasser-Solaranlage für's Warmwasser im Sommer.

Holz ist zwar auch nicht unendlich vorhanden, bietet aber zumindest eine gewisse Unabhängigkeit von Russen, Saudis und Co...
Rössle - 2012/07/10 16:20

Nachtrag:
Um es mal ein wenig anschaulicher zu machen...

Der Ölpreis bewegt sich seit knapp zwei Jahren ca. um die 100 Dollar pro Barrel (plus/minus 30 Dollar).

Schon heute geben wir in Deutschland etwa 5 % unseres Bruttoinlandproduktes, also der gesamten hierzulande erwirtschafteten Leistung für Energie aus.

Wenn jetzt der Ölpreis auf 2000 Dollar pro Barrel steigen würde - und damit auch die Preise für Substitute wie Gas oder Kohle entsprechend steigen würden - dann müssten wir hierzulande jeden einzelnen Cent nur noch für Energie ausgeben.

Das ist offensichtlich nicht möglich...

Und darum nutzt es uns auch genau GAR NICHTS, daß für 2000 Dollar pro Barrel noch wesentlich mehr fossile Ressourcen wirtschaftlich ausbeutbar wären.

Weil wir uns nämlich schon deutlich niedrigere Preise gar nicht leisten könnten.

Wahrscheinlich liegt das Maximum, was wir für Energie bezahlen können bei ca. 10 % des Bruttoinlandproduktes.

Das heisst, wenn der Ölpreis sich auf ca. 200 Dollar pro Barrel verdoppeln sollte - und Gas und Kohle entsprechend genauso stark steigen - dann dürfte unsere Wirtschaft über die Wupper gehen...

Solche Ölpreise hält die allenfalls kurzfristig aus, aber nicht über längere Zeiträume - Monate oder gar Jahre...

Und wenn man sich dann noch anschaut wie sehr der Ölpreis seit etwa dem Jahr 2000 fast schon explodiert ist, dann scheint einem eine weitere Verdopplung keineswegs mehr so viel zu sein...

2008 waren wir ja schon mal bei so 150 Dollar pro Barrel.
Und was danach kam sollte bekannt sein...

http://wirtschaftswunder.ftd.de/2008/12/18/die-kolumne-es-war-der-olpreis-harry/

EDIT: Link ausgetauscht, weil der vorherige zum Originalartikel nachträglich hinter einer Paywall versteckt wurde... (Also nicht der Link wurde hinter einer Paywall versteckt, sondern der Originalartikel ;-)).
wandlerin - 2012/07/10 19:38

Hallo Micha

alleine die Vorstellung, dass ein Leck entstehen kann...ich würde die ganzen 10 Jahre kein Auge zu machen können.
LG :-)
wandlerin - 2012/07/10 19:43

Hallo Rössle

danke für deine ausführliche Antwort. Ich weiß, dass es tolle Sachen gibt wie z. B. Wärmepumpen, oder Mini-Heizanlagen...aber leider müsste ich dafür erst im Lotto gewinnen und zwar nicht nur 3 Richtige....
Eine Pellet-Zusatzheizung wäre evtl. eine Alternative., müssten wir uns mal durchrechnen lassen.. ..
LG
:-)
Rössle - 2012/07/10 20:10

Ja ja, das leidige Lotto-Problem, das kenne ich auch nur zu gut. ;-(
Scheint generell weit verbreitet zu sein. ;-)

Holz hat halt mehrere Vorteile:
1.Man hat eine alternative Heizmöglichkeit falls mal der schlimmste Fall eintreten sollte und es bei Öl oder Gas Lieferengpässe geben sollte.
2.Man kann sich für solche Fälle auch einen Vorrat anlegen, der auch nicht schlecht wird, wenn man ihn nicht brauchen sollte, geeigneter trockener Lagerraum vorausgesetzt.
3.Holz ist günstiger als Öl oder Gas.

Außerdem, wenn man nicht gleich die ganze Heizung austauschen will weil der Lottogott einem mal wieder nicht hold war ;-), kann man sich alternativ auch einen Pellet-Einzelofen in die Wohnung stellen.
Mit dem kann man eine gewisse Grundwärme für Haus / Wohnung schaffen und in der Übergangszeit auch ausschließlich damit heizen und wenn's wirklich kalt wird schaltet man dann die Öl- bzw- Gasheizung zu.

Dafür braucht es nur einen geeigneten Kaminanschluss und ein bisschen Platz für Ofen und Pellets.

Aber leider sind sowohl Pelletöfen als auch Pellet-Heizkessel immer noch ziemlich teuer, da wohl immer noch in recht kleinen Stückzahlen gefertigt.

Trotzdem ist und bleibt Holz für mich die Alternative der Wahl zu Öl und Gas.

(Und im äußersten Notfall kann ich dann auch noch meine Bäume schlachten, um im Winter nicht zu erfrieren ;-)).
penes-eum - 2012/07/10 23:18

Hmmm, wie wäre es mit einer Pelletheizung oder Erdwärme? Ich weiß in der Anschaffung teurer, aber unabhängiger. Im Moment boomen bei uns die Kunden mit Elektroheizungen, davon halte ich so gar nichts. Und Gas käme mir auch nicht ins Haus.

wandlerin - 2012/07/10 23:36

Heul...

Probebohrungen für Erdwärme - dafür muss ich langsam anfangen Lotto zu spielen. ;-)
Wäre aber eine feine Sache.
Rössle - 2012/07/10 23:40

Elektroheizung ist ökonomisch und ökologisch echt eine Katastrophe...

Schweineteuer im Betrieb...

Wenn Heizöl 1 Euro pro Liter kostet, dann bekommt man damit den Gegenwert von 10 Kilowatt Strom.

10 Kilowatt Strom kosten aber nicht 1 Euro sondern so um die 2,5 Euro... da kann sich jeder ausrechnen wie 'günstig' Heizen mit Strom ist.

Selbst wenn man einen preiswerteren Nachtstromtarif von seinem Versorger bekommt bleibt es immer noch deutlich teurer als mit Öl oder Gas oder was auch immer.
Andi (Gast) - 2012/08/10 14:06

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und im Moment wächst mehr nach als verbraucht wird. Pellets werden fast ausschließlich aus Sägemehl gepresst und auch da sind noch massenhaft Kapazitäten vorhanden.
Holz und Produkte aus Holz sind an internationalen Börsen nicht von Interesse und wurden - anders als Öl oder Gas - von den Spekulanten noch nicht als Spekulationsobjekte entdeckt (meines Erachtens sind die Ölpreiswetten die Hauptursache für die Preisunbeständigkeit bei Öl und Gas).
Ich bin anders vorgegangen: im vergangenen Jahr habe ich einen Edelstahlkamin ans Haus gebaut und zwei Wohnungen mit Holzkaminöfen ausgestattet. Wohlige Wärme im vergangenen Winter und ein Heizölminderverbrauch von sage und schreibe 800 Litern, trotz strenger Kälte.
In diesem Jahr habe ich den Austausch der muckenden 26 Jahre alten Heizanlage geplant - besser ein geplanter Austausch im Sommer als ein Defekt am 31. Dezember. Ich habe alle Alternativen durch - beim Ersatz durch eine neue Öl- oder Gasanlage muss man Bedenken, dass man mindestens 10% aus erneuerbaren Energien decken muss - das ist Gesetz, da kommt man nicht dran vorbei. Bei uns war zudem Erdgas nicht verfügbar und Flüssiggas - naja, das verhält sich wie mit dem Sprichwort vom Regen und der Traufe. Wärmepumpe reicht wegen der Leistung nicht aus (altes Haus, energetisch sanieren ist zu teuer und auch fragwürdig) und BHKW rechnet sich nicht.
Am Ende wurde es eine Pelletheizung mit thermischer Solaranlage (thermische Solaranlage dürfte sich auch nicht rechnen, hab's aber trotzdem gemacht, weil ich so die Laufzeit der Pelletheizung um mindestens 80 Monate verlängere). Wenn man mit dem Installateur abmacht, dass man tatkräftig mitarbeitet (z.B. beim Abbau der alten Heizanlage und der Demontage des kellergeschweißten Tanks) und auch sonst sich für Hilfsarbeitertätigkeiten nicht zu schade ist, kann man kräftig Geld sparen. Zur Zeit gibt es außerdem noch sehr günstige KfW-Kredite und BafA-Fördermittel. Schließlich und endlich gibt es auch neue Öl- oder Gasheizungen nicht umsonst, denn die wachsen ja auch nicht gerade auf Apfelbäumen, was man in seine Überlegungen einbeziehen muss, ist nicht der Preis einer Pelletheizung, sondern der Preisunterschied zur alternativen Öl- oder Gasheizung. Und bei den derzeitigen Preisen fürs Brennmaterial hat man den schnell rausgeholt.
Wir sind jetzt jedenfalls glücklich mit einer Pelletanlage von Rennergy mit 1000-Liter-Pufferspeicher und 11,5 m2 thermischer Solaranlage von Wolff.


Gruß

Andi
Elisabetta1 - 2012/07/16 18:29

Die Experten haben schon geantwortet, ich steuere nur meine five cents bei ;-)
Gefühlsmässig finde ich Gas nicht angenehm, obwohl ich schon zweimal mit Gas "gewohnt" habe. Zum Kochen jedoch, fand ich es besser als Strom.
Aber zur Teuerung möchte ich sagen: eine Freundin von mir hatte Ölheizung - so weit so gut. Dann wurde Pelletsheizung beworben, sie sei besser, billiger etc. etc.
Also Umstieg - und was war ein Jahr später?
Gleich teuer wie Öl.
Nimm das kleinere Übel.
Liebe Grüße ;-)

wandlerin - 2012/07/16 20:34

Pelletsheizung genauso teuer wie Öl? Dann wird es wohl egal sein, ob Gas, Öl, Pellets...die werden die Preise anpassen. Schon blöde :-(
Eine feine Sache wäre so ein Minikraftwerk oder Erdwärme, aber den Anschaffungspreis ...unbezahlbar.

Das Schlimmste ist, dass der "nächste Winter" schon heute morgen an unserer Türe klopfte. Hier waren es schnuckelige 9 Grad warm.
Liebe Grüße :-)
Rössle - 2012/07/16 21:11

@Elisabetta:
Pellets waren mal kurzfristig tatsächlich so teuer wie Öl, weil es schlicht nicht genug Kapazitäten gab um die stark gestiegene Nachfrage zu befriedigen.
Danach sind die Preise aber wieder gesunken.

@Wandlerin:
Wenn einer der Haupt-Energieträger - also wohl zuerst Öl - knapp und damit teuer wird, dann werden auch die Substitute - egal ob Gas, Holz, Kohle oder sonstwas - sofort ebenfalls knapp und teu(r)er.

Das ist das Gesetz der Marktwirtschaft:
Wenn die Butter knapp wird, wird sie teuer und dann wird auch die Margarine teu(r)er, weil alle die sich keine Butter mehr leisten können dann auf Margarine umsteigen wollen...

Egal mit was du in Zukunft heizt, viel sparen wirst du selbst im besten Fall damit kaum können, weil Energie generell teurer werden wird, nicht nur eine Sorte, leider.

Elisabetta hat also recht: Wähl das für dich kleinste Übel. Mehr kann man leider nicht machen...

Am billigsten ist immer noch das gute alte Stückholz und/oder Kohlen.
Die machen aber halt auch am meissten Arbeit.
Darum sind sie ja so vergleichsweise günstig. ;-)

Also wenn du sparen möchtest und einen geeigneten Kamin zum anschliessen und ein wenig Platz auf dem Hof hast, dann stell dir einen Holzofen in die gute Stube und lass dir vom örtlichen Holzhändler jedes Jahr ein bis mehrer Raummeter Holz liefern.
Der kippt dir das auch schon ofenfertig kleingemacht in den Hof.

Das ist billiger als Öl, Gas oder Pellets und wird wohl auch immer billiger bleiben, egal wie hoch die Energiepreise steigen.

Du musst ja nicht das ganze Haus und den ganzen Winter nur damit heizen, aber als Zusatzheizung im Winter und als alleinige Heizung in der Übergangszeit kann man damit einiges an Geld sparen.

Aber es macht halt ein bisschen Mühe...

Den meissten geht es noch zu gut... die zahlen lieber mehr Geld für Öl, Gas oder Pellets und müssen dafür nur die Heizung aufdrehen.

Dafür macht auch Holz mehr als nur einmal warm:
Beim stapeln, tragen, heizen, Asche rausbringen... ;-)
Andi (Gast) - 2012/08/10 14:13

Preise

Da gibt es schon Preisunterschiede - Pellets kosten derzeit etwa nur halb soviel wie Öl oder Flüssiggas und sind auch günstiger als Erdgas. Ich darf hier leider die Links nicht reinstellen, aber man kann bei Heizpellets24, bei Stromvergleich(Schrägstrich Heizöl bzw. Flüssiggas) und auch bei scharrmant-gas nachschauen und sich mal die Preise anzeigen lassen.

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